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Pflanzenschutzmittel

Für die Abgabe von Pflanzenschutzmitteln sind die Mitarbeiter einer Apotheke speziell nach der Pflanzenschutz-Sachkundevorordnung geschult und können entsprechend in Bezug auf die richtigen Pflanzenschutzmittel beraten.

Der Pflanzenschutz dient der Bekämpfung von Schadinsekten und der Verhinderung von Schäden durch Pilze, Bakterien oder Viren. Man unterscheidet die Pflanzenschutzmittel, die in der Apotheke erhältlich sind in Herbizide, Insektizide, Rodentizide und Schneckenmittel.

Die meisten Herbizide sind selektive wirkende Pflanzenschutzmittel, welche die Wucherung von Unkraut zugunsten der gewünschten Nutzpflanze eindämmen sollen. Totalherbizide sollen alle Pflanzen aus einem angedachten Teilbereich des Garten- oder Hofgrundstückes beseitigen.

Insektizide, auch Akarizide genannt, sollen Schadinsekten an ihrer Ausbreitung hindern und somit die dort wachsenden Pflanzen vor Befall schützen. Typische Schadinsekten, die mit diesen Pflanzenschutzmitteln beseitigt werden sollen, sind Spinnmilben, Blattläuse oder Insektenlarven. Der Einsatz von Insektiziden sollte dabei stets auf den Schaden-Nutzen-Faktor hin überprüft werden, da viele Insektizide auch für Nutzinsekten schädlich sind. Schneckenmittel oder Molluskizide sind als Pflanzenschutzmittel bei übermäßigen Schneckenpopulationen erhältlich und trocknen Schnecken durch ihre Wirkstoffe aus, ohne Nutzinsekten oder Nutztiere (z. B. Igel) zu gefährden.

Rodentizide helfen bei der Beseitigung von Nagetieren in Haus und Garten, beispielsweise Ratten und Mäusen. Der Maulwurf sollte im Übrigen nicht mit Rodentiziden vertrieben werden, da er als Nützling geschützt ist. Hierfür gibt es spezielle Hilfsmittel im Handel, die das Tier vertreiben, ohne es zu verletzen.

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